Mutter Erde und Mensch

Viren mutieren schnell, jedes Jahr kommt ein neuer Cocktail mit Grippeviren in Umlauf. Diesmal ist ein besonderes Exemplar dabei, dass die Welt in Atem hält.

Die jetzt folgende Krise zeigt, dass es eine Illusion ist zu glauben, wir könnten die Natur kontrollieren. Wir sind eine kleine Spezies auf einem großen Planeten und in einem endlosen Universum. Ereignisse kommen und gehen, manche betreffen uns manche nicht. Wir halten uns für wichtig und für entscheidend. Etwas verändern können wir nur gemeinsam. Gegen die Kräfte der Natur sind wir individuell machtlos. Sollte es uns aber gelingen, ein Kollektiv zu bilden und uns nicht nur mit allen Menschen, sondern mit allen Lebewesen und der Natur-Seele zu verbinden, dann gibt es neue Möglichkeiten.

Als Yogi mache ich mir bewusst, dass es nur eine Atmosphäre gibt, eine gemeinsame Luft die wir atmen. Es gibt nur eine Menschheit, und alle sind betroffen wenn ein neuer Virus auf die Reise geht. Es bringt nichts, sich von anderen innerlich zu distanzieren und sich selber für etwas besseres zu halten. Es gibt nur eine Realität. Einheit steht am Anfang und am Ende.

Heute müssen wir uns gemeinsam einem Virus stellen und morgen dem Klimawandel. Dieser erfordert zum Teil ähnliche Maßnahmen. In jedem Fall aber ist auch hier eine Lösung nur mit Einheitsbewusstsein möglich.

Wir werden getestet. Die Menschheit erlebt einen kollektiven Burn out. Es wird kein Zurück geben, kein weiter so. Am Ende werden wir wissen, was uns wirklich wichtig ist.

„Und die Leute blieben zu Hause. Und lasen Bücher, und hörten zu und ruhten sich aus, und übten, und machten Kunst, und spielten Spiele, und lernten neue Wege des Seins und waren still.
Und hörten tiefer zu.
Einige meditierten, andere beteten, manche tanzten.
Einige trafen ihre Schatten.
Und die Leute begannen anders zu denken.
Und die Menschen heilten.
Und, durch die Abwesenheit von Menschen, die auf unwissende, gefährliche, gedankenlose und herzlose Weise lebten, begann die Erde zu heilen.
Und als die Gefahr vorüber war und die Menschen sich wieder zusammenschlossen, trauerten sie über diejenigen, die verloren gegangen waren, und sie trafen neue Entscheidungen und träumten neue Visionen, und sie schufen neue Lebensmöglichkeiten um die Erde vollständig zu heilen, so wie sie selber geheilt worden waren.“

Kitty O’Meara

Guru Dev Singh hat wiederholt folgende Meditation unterrichtet. Sie hilft dabei Entscheidungen ohne Angst zu treffen. 3 Minuten am Tag genügen. Allerdings muss sie täglich gemacht werden.

 

 

Meditation um Entscheidungen ohne Angst treffen zu können

  • Rechter Arm 60 Grad nach oben und vorne, Handfläche nach unten
  • Linke Hand auf Ohrhöhe, Handfläche nach vorne
  • Augen auf die Nasenspitze, fast geschlossen
  • Beide Hände: Daumen auf dem Merkurhügel (unterhalb des kleinen Fingers)

Quelle: Gurudev Singh, 2010

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